Die Rückkehr des Okkulten in die Politik: Warum wird Julius Evola gelesen?

Als ich vor zwanzig Jahren meine Magisterarbeit an der Universität Bonn über rechtsextreme Intellektuelle in Frankreich und Italien abschloss hätte ich nie vermutet, dass ausgerechnet Julius Evola – einer der erstaunlichsten Denker, mit denen ich mich in der Arbeit beschäftigt hatte – heute eine Leserschaft z.B. bei der AfD bzw. der ihr nahe stehenden Jugend finden würde.

Ich gebe im Folgenden eine gekürzte Fassung des Kapitels über Evola aus meiner Magisterarbeit von 1997 wieder, um ggf. Zeitgenossen, die vielleicht so erstaunt wie ich über dieses intellektuelle Comeback sind, eine gewisse Handreichung dafür zu liefern, was das magisch-traditionale Denken Evolas mit heutiger Politik zu tun haben könnte.

Die im Titel aufgeworfene Frage kann der Beitrag nicht beantworten – das gleich vorweg – aber vielleicht kann er Anhaltspunkte dafür liefern, was sich eine konservativ-revolutionäre Leserschaft von Evola erhofft: eine synchretistische Beschreibung der Welt, wie sie immer schon war, die stark an die Werke J.R.R. Tolkiens erinnert. Wenig erstaunlich also, dass die Julius Evola lesende faschistische Jugend Italiens sich einst in „Hobbitlagern“ traf.

Wer ist Julius Evola?

Julius Evola ist eine Persönlichkeit, mit der sich noch keiner adäquat beschäftigt hat. Es reicht tatsächlich nicht aus, ihn einen Rassisten zu nennen, der dermaßen dreckig sei, daß es einem ekele, ihn mit den Fingern zu berühren (…). Gleichzeitig kann man nicht behaupten, daß diejenigen Gelehrten richtig auf ihn eingegangen seien, die andächtig (…) vor seinem kulturellen Heiligenschein stehengeblieben sind.“

Was Furio Jesi 1979 über Julius Evola (1898-1974) schrieb, hat bis heute Geltung. Die meiste Literatur, die sich mit Evola beschäftigt, schmäht ihn, erwähnt ihn recht beiläufig, oder feiert ihn enthusiastisch. Die Schwierigkeiten, die sich einer mehr oder weniger neutralen Analyse des Denkens Evolas in den Weg stellen, sind mannigfaltig: Sie sind in seiner Biographie zu suchen, wie auch darin, daß manch ein Beobachter Evolas offenbar nicht recht verstehen konnte, was er eigentlich sagt und was er bezweckt.

Das Lessico Universale Italiano zieht es wohl auch deswegen vor, ihn als „Maler“ zu präsentieren. Daß Evola an der prestigeträchtigen Enciclopedia Italiana mitarbeitete, die unter Giovanni Gentiles Leitung zusammengestellt wurde, ist nur für den Eintrag „Atanor“ zu belegen. Ein Atanor ist ein Ofen, in dem Alchemisten den Stein der Weisen herzustellen hofften. Dementsprechend wird Evola in der Liste der Mitarbeiter als Fachmann für „occultismo“ genannt.

Auch Evolas Schreibstil ist einem Verständnis seiner Thesen nicht entgegenkommend. Das ist ein Phänomen, das Evola durchaus selbst bemerkt. Daß er nicht verstanden werde, so Evola, zeige nur, „wie sehr die Menschen heute den Sinn für Politik und Wahrheit verloren“ hätten.

Am 19. Mai 1898 wird Giulio (Julius) Cesare Andrea Evola in Rom in eine bürgerliche Familie sizilianischen Ursprungs hineingeboren. Nach Evolas eigenen Angaben ist seine Familie von Adel, eine Behauptung, die von seinen Schülern stets verteidigt worden ist, die allerdings bezweifelt werden darf.

Als der erste Weltkrieg ausbricht, kann Evola darin nichts anderes sehen, als eine weitere Ausgeburt einer rein materiell orientierten Bourgeoisie, die in seinen Augen habgierig über Österreich herfällt. Trotz seiner Abneigung gegen diesen Krieg nimmt Evola daran teil.

Nach dem Krieg sucht Evola eine Form, seine antibürgerlichen Ressentiments zum Ausdruck zu bringen und findet sie im Dadaismus. Mit dem Vorsatz, „die Bourgeois so sehr es geht zu erschrecken“ widmet er sich der Malerei und der Dichtkunst. Im Gegensatz zum Futurismus, der den Anspruch erhebt, eine Avantgarde zu sein, sieht der italienische Dadaismus – so zumindest nach Evola – seine Aufgabe darin, die seelische Sackgasse darzustellen, in der sich die italienische Nachkriegsjugend wiederzufinden glaubt. Evola gibt 1921 plötzlich die Malerei auf, um sich nun dem Schreiben zu widmen.

Seine ersten politischen Artikel verfaßt Evola für die „Critica Fascista„, wo er sich allerdings wegen seiner antiklerikalen Ideen schon bald sehr unbeliebt macht. 1928 gibt er sein Buch über den „Heidnischen Imperialismus“ (Imperialismo pagano) heraus, in dem er seine Vorstellung von dem darlegt, was der Faschismus sein sollte. Daß er sich damit gegen den offiziellen Faschismus auflehnt, ist ihm zwar klar, doch offensichtlich hofft er, die politischen Strukturen des faschistischen Italiens mit seinen Ideen unterwandern zu können.

Zu diesem Behuf gründet er 1930 die Zeitschrift „La Torre“  über die er später sagen wird:

Ich wollte sehen, in welchem Ausmaß es möglich sein könnte, Einfluß auf (…) die politischen Strömungen dieser Zeit auszuüben – indem ich der faschistischen Bewegung höhere Dimensionen aufzeigte – und wie ein Aufruf zur radikalen Revolte gegen die moderne Welt angenommen würde.“

Mussolini dankt ihm dieses Engagement mit dem Verbot der Torre nach nur zehn Ausgaben. „Um so schlimmer für Mussolini„, soll Evola dazu gesagt haben.

Evola bezeichnet sich dennoch selbst immer als einen Faschisten. Seine Aufgabe sieht er darin, den Faschismus zu „höheren“ Aufgaben zu leiten. Er erhofft sich eine faschistische „Revolte gegen die moderne Welt„. Letztere finde ihre verderblichen Wurzeln im Christentum.

Das Christentum ist an der Wurzel des Übels, das den Okzident korrumpiert hat. (…) Das Christentum ist heute in der Form des europäischen Liberalismus und Demokratismus und all jener anderen schönen Früchte der französischen Revolution an der Macht; (…) das Christentum wirkt heute in der Struktur der modernen Gesellschaft selbst.“

Evola fordert also vom Faschismus die Überwindung christlicher, sozialistischer oder demokratischer Ideen. Er wirft darüber hinaus dem Faschismus vor, er rede zwar von Eliten, täte aber wenig dafür, wirkliche Eliten (so wie er sie verstanden wissen wollte) zu fördern.

Da Evola im faschistischen Italien kaum wahrgenommen wird, richtet sich eine Zeitlang seine Hoffnung auf  den Nationalsozialismus in Deutschland,  doch auch hier wird er bald enttäuscht. Der Nationalsozialismus erscheint ihm alsbald als „trivial“.

Beachtung findet Evola im faschistischen Italien hauptsächlich wegen seiner „faschistischen Rassenlehre„, die er 1941 veröffentlicht und die Mussolini deswegen besonders gut gefällt, weil sie einen biologisch begründeten Rassismus ablehnt und ihm die Möglichkeit für einen irgendwie faschistischen Rassismus zu eröffnen scheint.

1970 nennt Giorgio Almirante, seines Zeichens von 1969 bis 1988 Vorsitzender Movimento Sociale Italiano (MSI) Evola „unseren Marcuse, nur besser„. Zu „unserem Marcuse“ wird Evola für die Nachkriegsfaschisten hauptsächlich deswegen, weil er zu den meistgelesenen Autoren einer rechten Jugend gehört, die mit dem „Komplex des verlorenen Vaters“ der Nachkriegsfaschisten wenig anfangen kann und die ebenso radikale wie politisch neuartige Antworten auf die ’68er-Bewegung.

Almirante zielt darauf ab, die radikalen und zum Teil in den Terrorismus abtauchenden Abspaltungen vom MSI, wie Ordine Nuovo und andere im Namen Evolas wieder an die Partei zu binden, was auch kurzfristig gelingt.

Letztlich bleibt Evola aber stets ein intellektuelles Phänomen radikaler Splittergruppen, die der MSI zwar zuweilen politisch auszunutzen versteht, die aber mit der offiziellen Politik der Partei nur selten in Kontakt stehen.

Daß er im politischen Geflecht des MSI lediglich eine Statistenrolle zu spielen hatte, ist nicht an Evola vorbeigegangen. Nach dem Krieg hatte er noch gehofft, daß eine faschistische „Revolte gegen die moderne Welt“ nun endlich Wirklichkeit werden könnte. 1953 veröffentlicht er „Gli uomini e le rovine“ das er als intellektuellen Anstoß zur Gründung einer neuen geistigen Elite versteht. Doch schon bald muß er einsehen, daß die italienische Rechte nur bedingt Interesse an ihm hat.

 

Das politische Weltbild Julius Evolas

 „Diese Auffassung ist nicht als eine (…) Theorie unter vielen anderen zu betrachten (…), sondern als objektives und unpersönliches Wissen, das der Natur der Dinge selbst entspricht. Sie ist ‚traditionell’ im höheren Sinne, weil man sie in mehr oder weniger vollendeter Form aller alten Überlieferungen bis ins Mittelalter hinein wiederfinden kann.“

Julius Evola ist ein Traditionalist in dem Sinne, daß er davon ausgeht, daß jedwede Gesellschaft in einer nicht genauer definierten Vergangenheit „traditional“ organisiert war und daß diese traditionale Gesellschaftsgliederung dem Wesen des Menschen am allerbesten Rechnung trägt. Für ihn bedeutet Tradition etwas, was „weder von heute noch von morgen, sondern von immer schon“ ist und deswegen ewige Geltung hat. Wenn Evola von Tradition spricht, dann meint er damit immer eine Gesellschaftsordnung und damit verbunden eine Art der Lebensführung, die seiner Meinung nach seit den Ursprüngen der Menschheit deren Dasein bestimmte. Deswegen hält er die Behauptung für einen Mythos, in Italien und in Europa wirke eine christliche Tradition. Daß das Christentum für Evola gleichbedeutend ist mit der ablehnungswürdigen „Moderne“, haben wir bereits gesehen.

Evolas Überzeugung nach ist in der Tradition der arische Teil der Menschheit aus einem Geschlecht von fast gottgleichen Menschen hervorgegangen, die im hohen Norden ihre Urheimat hatten. In ihnen vereinigte sich noch eine biologisch einwandfreie Rasse mit ebenso einwandfreien geistigen und seelischen Qualitäten.

Diese „hyperboreischen“ (aus dem hohen Norden stammenden) Gott-Menschen stehen symbolhaft für ein „uranisches“ (himmlisches) Prinzip. Sie sind die Urväter aller arischen Menschentypen und die Schöpfer all dessen, was Evola als Tradition bezeichnet.

In der Tradition nun ist die Welt alles andere als entzaubert, „alles was sichtbar und irdisch ist, [ist hier] nur als Wirkung von Ursachen höherer Ordnung“ anzusehen und „jede Realität [ist] gleichzeitig ein Symbol und jede Handlung gleichzeitig ein Ritus.“

Das bedeutet, daß jedes soziale Verhalten im traditionalen Sinne einen tatsächlichen – zweckgerichteten – Inhalt hat, aber darüber hinaus eine symbolische Bedeutung, die auf das Wesen des Menschen selbst hindeutet. Der ist nämlich zwar ein biologisches Wesen, aber darüber hinaus wirken in ihm „Kräfte und Gesetze„, die nicht körperlichen, sondern metaphysischen Ursprungs sind. Über die Ursprünge dieser metaphysischen Kraftquellen läßt Evola seinen Leser allerdings im Dunkeln.

Evola ist davon überzeugt, daß der Mensch den drei Prinzipien Körper, Geist, Seele unterworfen ist. Der Körper ist das niedrigste dieser Prinzipien, gefolgt vom Geist, der eine Mischform zwischen Seele und Körper darstellt und mit beiden gleichermaßen verbunden ist und letztlich der Seele, die als ein Auge zu verstehen ist, mit dem einige wenige Auserwählte Einsicht in absolute metaphysische Wahrheiten haben können.

Im hyperboreischen Urarier (und Uranier) ist nun also der Ursprung aller Tradition im Sinne Evolas zu sehen. Woher die anderen – also nicht-arischen – Menschenrassen kommen, scheint für Evola keine Rolle zu spielen. Er begnügt sich mit dem Hinweis darauf, daß in der heutigen Welt keine reine Rasse mehr anzutreffen sei, denn im Verlauf der Geschichte sei es zu allerhand Vermischungen gekommen. So kommt es denn auch, daß fast alle Völker eine gewisse Erinnerung an die Urtraditionen haben, auch wenn nur im antiken Rom und Griechenland, in Indien, im europäischen Mittelalter und im Germanien der Edda eine mehr oder weniger ungetrübte Vorstellung von Tradition weiterlebe. Dennoch: Um das zu beschreiben, was Evola für typisch traditional hält, zitiert er auch Bräuche der Inkas und Azteken, Chinas, des Islam und auch des Judentums. Das Licht der Tradition leuchtet seinem Verständnis nach noch durch die „Entartung“ hindurch.

Im Mittelpunkt jeden traditionalen Denkens steht für Evola die Unterscheidung eines männlichen und eines weiblichen Prinzips voneinander. Für den Menschen der Tradition – so Evola – „existierten die Geschlechter, ehe sie physisch existierten„. Das männliche wie das weibliche Prinzip sind für Evola apriorische metaphysische Wirklichkeit, die sich in Form von Mann und Frau erst im Nachhinein offenbart. Der traditionale Mensch unterscheidet diese beiden Prinzipien sehr genau:

Ein bedeutsames Merkmal dieser Auffassung besteht darin, daß dem männlichen Prinzip die Unbeweglichkeit, dem weiblichen die Bewegung zugesprochen wird. In seiner Souveränität agiert das männliche Prinzip nicht, es bestimmt nur die Bewegung. Die Bewegung im eigentlichen Sinne fällt dem Bereich des weiblichen zu.

Diese „Metaphysik des Sexus“ stellt m.E. den absoluten Mittelpunkt des Denkens Evolas dar. Was auch immer Evola einer Besprechung für würdig hält, immer wieder kommt in seiner Argumentation der Kampf vom weiblichen gegen das männliche Prinzip zum Vorschein.

Ziel jeden Handelns war – so Evola – dem traditionalen Menschen die „Überwindung der Frau„, die sich allerdings natürlich nicht aus der Welt schaffen ließ und deswegen stets als Prinzip der Gegnerschaft und dessen, was es zu überwinden gelte, Bestand hatte. So herrscht zwischen den gegensätzlichen Prinzipien eine ewige Auseinandersetzung, die über das rein Geschlechtliche weit hinausgeht: Die geschlechtlichen Prinzipien werden im Denken Evolas ihrerseits zu Symbolen weiterer Konflikte, wie z.B. zwischen Orient und Okzident oder zwischen Proletariat und Bourgeoisie.

Da Evola das Körperliche mit Finsternis und die Seele mit einer Lichtquelle vergleicht, läuft seine Argumentation also letztlich auf einen ewigen Konflikt zwischen Hell und Dunkel hinaus. Oder, um es mit seinen Worten auszudrücken, auf

“ … einen fortdauernden Kampf zwischen den metaphysischen Kräften: uranische Kräfte des Lichts und der Ordnung auf der einen Seite, dunkle tellurische Kräfte des Chaos und des Körperlichen auf der anderen.

In einer idealen – soll im Sinne Evolas also heißen: traditionalen – Gesellschaft, wirkt diese metaphysische Auseinandersetzung zwischen männlich/uranisch (himmlisch) und weiblich/tellurisch (irdisch) bis in alle sozialen Aspekte hinein; angefangen bei der Ehe und der Familie, die für Evola selbstverständlich unter dem Diktat des – das männliche Prinzip in sich verwirklichenden – Familienvaters steht, bis hin zur Gesellschaftsordnung als solcher.

Die traditionalen Gesellschaften organisierten sich darüber hinaus in Kasten. Das traditionale Kastensystem sieht Evola zufolge vier Stufen menschlicher Existenz vor, wobei jede dieser Stufen sinnbildlich als repräsentativ für die drei Prinzipien Körper, Geist, Seele zu verstehen ist.

Die unterste Stufe stellen hierbei die der Arbeiter („heute würde man vielleicht sagen: [die] proletarische Masse„), die dem Tellurischen am meisten verbunden sind. Auf Stufe zwei folgen die Bürger und Händler, die vielleicht Geist, aber sicherlich keine Seele besitzen. Die beiden höchsten Stufen bilden die Krieger und die „Vertreter der spirituellen Autorität“ – also die Priester. Beide zeichnen sich auf ihre Art und Weise durch eine besondere spirituelle Fähigkeit der Überwindung des Tellurischen aus.

Das Kastensystem ist in den Augen Evolas alles andere als ungerecht, denn – so Evola – es trägt ja nur einer natürlichen Gegebenheit Rechnung:

Man kann also sagen, daß nicht die Geburt die Natur (…) bestimmt, sondern umgekehrt die Natur die Geburt; oder genauer, daß man einen bestimmten Geist hat, weil man in eine bestimmte Kaste geboren ist, aber gleichzeitig ist man auch in eine bestimmte Kaste geboren, weil man schon in der Transzendenz einen bestimmten Geist hatte.“

Nur die beiden obersten Kasten sind zu einer vollkommenen Überwindung des Tellurischen und zu einer Erreichung metaphysischer Verwirklichung fähig, die sich in vollkommener Ablehnung alles Weiblichen – Irdischen, Begehrlichen und Notwendigen – offenbart. Das Notwendige, wie z.B. Arbeit, ist den Zwängen des Irdischen nämlich unterworfen und dementsprechend Sache der tellurischen Menschen – der Sklaven.

Um nun reine spirituelle Weisheit und „geistige Männlichkeit“ für sich in Anspruch nehmen zu können, reicht eine Geburt im Krieger- oder Priesterstand allerdings nicht aus. Hohe Geburt und die Initiation kennzeichnen die Oberschicht einer traditionalen Gesellschaft im Sinne Evolas. Durch ihre Überwindung des Tellurischen erwirkt sich diese Oberschicht die Legitimation, „traditional“ zu herrschen.

Verwendete Texte von Julius Evola:

Das Symbol, der Mythos und der irrationalistische Irrweg; o.Ü.; In: Antaios. Nr.1. 1959.

Geistige Männlichkeit und erotische Symbolik; Wolfgang von Eichhorn (Übers.);   In: Antaios. Nr. 3. 1961.

Über das Initiatische; Gustav Glaesser (Übers.); In: Antaios. Nr. 6. 1964.

Vom Abendland-Mythos; Alfredo Guzzoni (Übers.); In: Antaois; Nr. 11. 1971.

Zeitlichkeit und Freiheit; Gustav Glaessner (Übers.); In: Antaois. Nr. 9. 1969.

Teoria dell’individuo assoluto; Turin: Fratelli Bocca 1927.

Das Doppelantlitz des Nationalismus; Gustav Glaesser (Übers.); In: Europäische Revue; 8. Jahrgang, 2. Halbband Juli-Dezember 1932.

Reich und Imperium als Elemente der neuen europäischen Ordnung; In: Europäische Revue; 18. Jahrgang 1. Halbband Januar-Juni 1942.

Grundrisse der faschistischen Rassenlehre; Julius Evola und Annemarie Rasch (Übers.); Runge: Berlin o.J. (1942?)

La Torre 1930; In: La Torre; 1. Jg.; Nr. 2; Juni 1970.

Les hommes et les ruines; Paris: Les Sept Couleurs 1972.

Il camino del cinabro; Mailand: Vanni Scheiwiller 1972.

„Virtus“ et „Felicitas“; In: Nouvelle Ecole. Nr. 33. Sommerausgabe 1979.

La Torre; Sammelband; Marco Tarchi (Hrsg.); Mailand: Il Falco 1977.

Revolte gegen die moderne Welt; anonymes Autorenkollektiv (Übers.); Zürich: Zobrist & Hof 1982.

Metafisica del sesso; Edizioni Mediterranee: Rom 1994.

Cavalcare la Tigre – Orientamenti esistenziali per un’epoca della dissoluzione; Edizioni Mediterranee: Rom 1995.

Veröffentlicht von

grutzpalk

Nach der Schule in Münster und einem Austauschjahr in Italien studierte ich ab 1991 erst Jura, dann Politikwissenschaften, Soziologie und vergleichende Religionswissenschaften in Münster und Bonn. Als Erasmus-Student verbrachte ich 1995 ein Trimester am Trinity-College in Oxford. Zwischen 1994 und 2000 arbeitete ich - zuletzt als wissenschaftlicher Angestellter - für die Max-Weber-Gesamtausgabe im Teilprojekt "Rechtssoziologie". Die Promotion bei Friedrich Fürstenberg über Gewaltdiskurse deutscher und französischer Intellektueller schloss ich 2002 ab. Studienbegleitend absolvierte ich Praktika bei einer politischen Stiftung in Kairo und Tel Aviv, EU- und EU-nahen Institutionen in London, Brüssel und Luxemburg sowie bei einem Schulbuchverlag in Hannover. Zwischen 1998 und 2010 war ich Lehrbeauftragter an den Universitäten Bonn und Potsdam und an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und zwischen 2003 und 2009 Referent für “Verfassungsschutz durch Aufklärung“ im Brandenburger Innenministerium. Seit 2010 bin ich Professor für Politikwissenschaften und Soziologie an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) NRW in Bielefeld. Seit dem Winter 2013 komme ich Lehraufträgen an der Universität Bielefeld nach.

3 Gedanken zu „Die Rückkehr des Okkulten in die Politik: Warum wird Julius Evola gelesen?“

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